Beitrag “Berlin macht drei weitere Kfz-Streifen zu breiten Radwegen“. Erschienen in: Berliner Morgenpost am 8.4.2020.

Während die Senatsverkehrsverwaltung die Einführung von Tempo 30 aus rechtlichen Gründen nicht für möglich hält, stoßen die temporären Radwege auf Zustimmung. Die Routen seien derzeit in der Prüfung, teilte das Haus von Senatorin Günther mit. Bereits am Mittwoch könnten weitere Streckenabschnitte bekannt gegeben werden, hieß es.

Kritik an den Plänen sowie den Forderungen der Initiativen kommt von der Opposition. Die Maßnahmen seien „angesichts des stark verringerten Verkehrs nicht notwendig“, erklärte der Verkehrspolitische Sprecher der FDP, Henner Schmidt. „Hier wird der Versuch unternommen, die Krise für die eigenen Interessen zu nutzen und für die Zeit nach der „Corona-Krise“ einseitig Fakten zu schaffen.“ Stattdessen müsse der schwierige Interessensausgleich der verschiedenen Verkehrsteilnehmer nach der Krise weiter Schritt für Schritt ausgehandelt werden.

Wollen Sie mitstreiten?


Diskutieren Sie mit auf meinen Facebook- und Twitter-Accounts.

Facebook Twitter