Beitrag “Auf diesen Berliner Straßen wurde Tempo 30 eingeführt“. Erschienen in: Berliner Morgenpost am 10.6.2020.

Geringeres Tempo auf Berlins Straßen zieht jedoch auch weniger erwünschte Folgen nach sich. So kommen die Berliner Verkehrsbetriebe auf den neuen Tempo-30-Strecken nur langsamer voran. „Die Konsequenzen der Geschwindigkeitsreduzierung wurden durch die Zugabe von Fahrzeit kompensiert“, heißt es in der schriftlichen Anfrage. Im Klartext: Die Busfahrt dauert nun länger. BVG-Sprecherin Petra Nelken stuft die Auswirkung aber als gering ein: „Wir sind davon nicht betroffen.“ Meist fahre man ohnehin nicht Tempo 30.

Kritischer sieht Jens Wieseke vom Berliner Fahrgastverband Igeb die Regelung. „Die Busse der BVG werden immer langsamer. Das wird auch dadurch nicht aufgehoben.“ Er fordert im Gegenzug Beschleunigungsmaßnahmen wie zusätzliche Busspuren und Vorrangschaltungen an der Ampel. Ähnliche Kritik äußert der FDP-Verkehrspolitiker Henner Schmidt. “Dort, wo wesentliche Verkehrsachsen sind, ist Tempo 30 problematisch.” Der Verkehrsfluss verzögere sich dadurch insgesamt.

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