Beitrag „BVG-Chefin Sigrid Nikutta will bleiben“, Erschienen in: Berliner Zeitung am 14.2.2019.

„Sigrid Nikutta hat sicher unterschätzt, das die Fehler in den vergangenen 15 Jahren darin lagen, dass einfach kein neues Material angeschafft wurde“, sagt der Mobilitätsforscher Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin. „Da ist Berlin nicht alleine, das ist symptomatisch für den gesamten öffentlichen Verkehr in Deutschland. Er steht und stand immer im Schatten des Autos, er wurde zwar immer zitiert als Zukunftsfeld, aber es wurde rein gar nichts zur Modernisierung getan.“ Nikutta habe versucht, dies zu ändern, es aber nicht geschafft, so Knie.

Viele Versäumnisse stammen aus der Zeit vor ihr, das stimmt. Aber nicht jeder will die jetzige BVG-Chefin aus ihrer Verantwortung entlassen. „Die Probleme des Investitionsstaus sind unter ihr nicht ausreichend angegangen worden. Dem Senat konnte der BVG-Vorstand die Dringlichkeit der Probleme des täglichen Betriebs nicht ausreichend vermitteln“, sagt der FDP-Verkehrspolitiker Henner Schmidt. Krise? Welche Krise? Petra Reetz (heute Nelken), Nikuttas Vertraute und Kämpferin in der Pressestelle, dämmte Kritik resolut ein. Wer wie der Fahrgastverband IGEB dagegenhielt, wurde abgekanzelt.

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