FDP-Fraktion setzt sich für Hunde in Senatsverwaltungen ein

Beitrag “FDP-Fraktion setzt sich für Hunde in Senatsverwaltungen ein”. Erschienen in: Berliner Morgenpost am 8.7.2020.

Der sprichwörtlich beste Freund des Menschen soll jetzt auch in Berliner Amtsstuben sein Körbchen beziehen dürfen. Das zumindest schlägt die FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus vor. Mit dem Antrag, „Bürohunde in den Senatsverwaltungen zulassen“, wird die Landesregierung gebeten, in Pilotprojekten zu erkunden, in welchen Gebäuden der Verwaltungen und unter welchen Bedingungen Mitarbeiter Hunde an ihren Büroarbeitsplatz mitbringen können.

„Ich habe selbst keinen Hund, aber durchaus positive Erfahrungen mit Hunden im Büro“, sagt der FDP-Abgeordnete Henner Schmidt, der den Antrag maßgeblich formuliert hat. Neben seiner Tätigkeit für das Abgeordnetenhaus unterhält Schmidt noch eine Beratungsfirma. „Von den zehn Mitarbeitern bringen zwei ihre Hunde mit – und es hat noch nie Probleme gegeben“, berichtet der FDP-Verkehrsexperte.

Auf die Idee, dass dies nicht nur in Firmen, sondern auch in Behörden möglich sein sollte, habe ihn aber erst sein Parteifreund, der FDP-Abgeordnete Bernd Schlömer, gebracht. „Er arbeitet als Referent im Bundesverteidigungsministerium und darf dort seinen Dalmatiner mitbringen“, berichtet Henner Schmidt. „Warum soll, was in Bundesbehörden möglich ist, nicht auch in Berliner Ämtern funktionieren?“, habe er sich gedacht.

Natürlich sei ihm bewusst, dass nicht alle Menschen von der Idee begeistert seien. „Es geht mir ausdrücklich nicht darum, in jedem Fall Hunde im Büro zu ermöglichen. Die Bedürfnisse der Menschen haben immer Vorrang“, betont Schmidt. Es gebe nun einmal viele Menschen, die Angst vor Hunden oder auch eine Allergie hätten. „In einem solchen Fall ist es natürlich nicht möglich, dass Kollegen ihre Vierbeiner mitbringen. Ebenso müssten die Hunde entsprechend gut erzogen sein, damit sie den Büroalltag nicht stören.“

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