Auszug aus dem Beitrag „In 25 von 27 Zirkussen geht es den Wildtieren schlecht“, Erschienen in: B.Z. am 20.4.2018.

27 Zirkusse mit Wildtieren – zum Beispiel Elefanten, Raubkatzen oder Seelöwen – gastierten 2016 und 2017 in Berlin. Bei 25 von ihnen gab es Beanstandungen! Mangelnde Sicherheitsvorkehrungen, fehlender Futtervorrat – oder, ganz generell, keine artgerechte Haltung der Tiere.

Die Zahlen gehen aus der Antwort auf eine Anfrage der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus hervor. Festgestellt wurden die Mängel von den Veterinärämtern der Bezirke. Die Beschwerden stammen von Tierschützern, aber auch von Anwohnern. So gab es zum Beispiel Ärger, weil Elefantendame Maja vom Circus Busch mit einem Aufpasser entlang mehrspuriger Straßen (u.a. in Pankow und Lichtenberg) spazieren ging.

Wegen fehlender Schattenplätze für Nashörner sowie fehlender Bademöglichkeiten für Tiger und Gänse gab‘s Beschwerden gegen den Circus Voyage. Der war 2017 zwei Mal in Berlin und widerspricht den Vorwürfen. „Gerne behaupten die Zirkusse, es gebe keine Beanstandungen“, sagt Tierrechtler Peter Hübner (51). „Gerade beim Circus Voyage ist das ein Trugschluss.“

Der FDP-Abgeordnete Henner Schmidt (54) fordert nun, dass das Land Berlin seine freien Flächen nicht mehr an Zirkusse mit Wildtierhaltung vergibt: „Berlin muss sich zusätzlich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass Wildtierhaltung allgemein untersagt werden kann. 

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