Beitrag “Radnetzplan-Berlin: Breite Radwege durch Parks und Fußgängerzonen”. Erschienen in: Berliner Morgenpost am 12.11.2020.

“Ein zusammenhängendes, durchgehendes Radwegenetz über die ganze Stadt herzustellen, ist sinnvoll und notwendig.
Ein Radwegenetz darf aber nicht mit der Rücksichtslosigkeit auf andere Interessen umgesetzt werden, mit der vor Jahrzehnten die autogerechte Stadt durchgedrückt wurde.

Das gilt insbesondere für Planungen zu Lasten von Fußgängern. In reinen Fußgängerzonen wie der Wilmersdorfer Straße haben Radpisten nichts zu suchen, sie gefährden Fußgänger und verhindern ein ungestörtes Flanieren. Das abschreckende Beispiel Friedrichstraße sollte keinesfalls an anderen Stellen der Stadt wiederholt werden.

Bestehende belebte Fußgängerzonen, historische denkmalgeschützte Parks wie der Schlosspark Charlottenburg oder der Große Tiergarten und bereits jetzt schon besonders stark genutzte Grünanlagen wie der Mauerpark dürfen nicht für den Durchgangsverkehr umgewidmet werden, auch wenn dieser auf dem Fahrrad erfolgt.

Statt dessen müssen durchdachte Umplanungen im Straßenraum erfolgen und mehr in neue Verkehrsbauten wie  Brücken investiert werden.”

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