Beitrag “Rechts-Zweifel an Einführung der Pop-up- Radwege”. Erschienen in: Morgenpost am 24.8.2020.

Die Anlagen dürften nun nicht einfach so dauerhaft beibehalten werden, ergänzte Henner Schmidt, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion. „Es bedarf dafür einer neuen Anordnung mit einer konkreten Begründung und Abwägung für jede einzelne Strecke. Auch muss die Einrichtung des Radwegs verhältnismäßig sein. Rein politisch gesetzte Ziele reichen dafür keinesfalls aus.“

Schmidt forderte die Verkehrsverwaltung und die Bezirke auf, für jeden einzelnen Abschnitt der Pop-up-Radwege eine Abwägung vorzulegen, die die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr, Liefer- sowie Autoverkehr bewerte und die Verhältnismäßigkeit der Maßnahme begründe. „Radwege müssen vernünftig geplant und nicht ohne Rücksicht auf die Verhältnisse vor Ort von oben herab angeordnet werden“, sagte Schmidt. „Das war ein Fehler, der umgehend behoben werden muss.“

In Berlin sind seit Beginn der Pandemie temporäre Radwege auf einer Länge von rund 25 Kilometern entstanden, die meisten davon in Friedrichshain-Kreuzberg. Pop-up-Radwege gibt es aber auch auf der Kantstraße in Charlottenburg sowie der Danziger Straße in Pankow. Zuletzt angeordnet wurde ein Abschnitt der Attilastraße in Tempelhof.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie hier.

Wollen Sie mitstreiten?


Diskutieren Sie mit auf meinen Facebook- und Twitter-Accounts.

Facebook Twitter