Rede zum autofreien Tag

In seiner Rede zur Teilnahme Berlins am autofreien Tag beklagt Henner Schmidt (FDP) die geplante restriktive Maßnahmen gegen Autofahrer. Die Koalition schlägt in ihrem Antrag “Beteiligung des Landes Berlin am europaweiten autofreien Tag – Einführung eines fahrscheinlosen Tages im öffentlichen Personennahverkehr” , sich künftig jedes Jahr in Zusammenarbeit mit den Berliner Verkehrsunternehmen, Mobilitätsverbänden und den Bezirken im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche am europaweiten autofreien Tag zu beteiligen. Hierbei setze der Senat, so Schmidt, weniger auf das Prinzip der Freiwilligkeit, schaffe keine “attraktiven Angebot, damit Autofahrer auf ihr Auto verzichten. Stattdessen plane der Senat flächendeckende Straßensperren in der Innenstadt, um die “Leute zu erziehen”.

Den zweiten Teil des Antrags zum “Gratis-ÖPVN” sieht Henner Schmidt ebenfalls kritisch. Studien haben gezeigt, dass Preissenkungen im ÖPNV nicht den gewünschten Effekt erzielen, Fahrgastzahlen zu erhöhen. Begünstigt werden dagegen diejenigen, die ohnehin bereits den ÖPNV benutzen. Will man die “Leute zum Umstieg” auf den ÖPVN motivierten, muss man die Qualität des ÖPVN anheben.

Die Rede können Sie hier abrufen
(Quelle für Rede und Foto: rbb-online.de, Stand vom 5.3.2020)

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