S-Bahnzüge bekommen Videoüberwachung

Auszug aus dem Beitrag “S-Bahnzüge bekommen Videoüberwachung“, Erschienen in: Berliner Morgenpost am 26.07.2017.

Ein Großteil der in Berlin fahrenden S-Bahnzüge werden nachträglich eine Videoüberwachung erhalten. Das geht aus einer Antwort der Senatsverkehrsverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der FDP hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Anders als etwa bei der U-Bahn und bei der Straßenbahn der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden die Züge der S-Bahn bislang im Inneren nicht mit Kameras überwacht. Nach Gewaltvorfällen hatten Berliner Innenpolitiker wiederholt einheitliche Sicherheitsstandards für alle öffentlichen Verkehrsmittel in der Hauptstadt gefordert.

 

Die zwischen Senat und S-Bahn im Grundsatz bereits vereinbarte längere Nutzung der Züge der Baureihe 481/482 ist politisch nicht unumstritten. Der verkehrspolitische Sprecher der FDP, Henner Schmidt, sieht dadurch einen “fairen Wettbewerb” um Aufträge für Verkehrsleistungen gefährdet, verfügt doch einzig die Bahntochter S-Bahn Berlin GmbH über “Bestandsfahrzeuge”. Schmidt fordert, dass die noch ausstehenden Ausschreibungen für die S-Bahn-Teilnetze Stadtbahn und Nord-Süd so gestaltet werden, dass auch andere Bieter eine faire Chance haben. Möglich wäre dies mit einer Klausel in der Übergangsvereinbarung bis 2023, dass die Wagen anschließend von der S-Bahn an einen möglichen neuen Betreiber übergeben werden.

Den vollständigen Beitrag in der Berliner Morgenpost finden Sie hier

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