Beitrag „Neue Straßenbahn soll direkt zum Roten Rathaus fahren“. Erschienen in: Morgenpost am 24.09.2019.

Wo es möglich ist, solle die Tram im eigenen Gleisbett fahren, so Reupke weiter. Auf der Leipziger Straße, wo außerdem Rad- und breite Fußwege geplant sind, werde das jedoch nicht überall funktionieren. „Im engen Bereich wird es darauf hinauslaufen, dass sich die Verkehrsträger untereinander den Raum so gut wie möglich aufteilen.“

Genau hier sieht die Opposition im Berliner Abgeordnetenhaus das größte Problem. Wenn es kein durchgehendes eigenes Gleisbett gebe, „wird es schwierig in der Berliner Innenstadt einen leistungsfähigen und störungsfreien Ablauf sicherzustellen“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Oliver Friederici. Dann stehe die Straßenbahn nur mit dem restlichen Verkehr im Stau. Ähnlich sieht es auch Friedericis FDP-Kollege Henner Schmidt. „Zwischen Glinka- und Charlottenstraße ist es so eng, dass mir nicht klar ist, wie das gehen soll.“ Er plädiert stattdessen dafür, die Pläne einer U-Bahntrasse aus den 50er-Jahren wieder aufzugreifen.

 

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